Donnerstag, 18. April 2019

Mittwoch, 17. April 2019

Wie Selbst?ndige und Kleinunternehmen der Steuer ein Schnippchen schlagen http://www.pressetext.com/news/20190416009

Freitag, 8. Februar 2019

Aus dem Alltag eines Tagesorganisators in der AAO-Kommune (1. Teil von mehreren)

Immer wieder werde ich gefragt, wieso ich so sicher bin, wenn es um Eigentumsfreiheit geht und darum, wie es denn möglich sei, ein Leben ohne Geld und ohne Bezahlung?

Es ist mir deshalb so gewiss, weil ich selbst in einer solchen Gemeinschaft gelebt habe, mehr als 6 Jahre lang. Und fast 1½ Jahre davon habe ich den Betrieb dort als sogenannter Tagesorganisator (TO) auch organisatorisch geleitet.

Und dieser Artikel nun ist ein kleiner Eindruck aus dem Tagesgeschehen. Vorneweg: Samstag, Sonntag, Feiertag, Urlaub, etc hat es nicht gegeben. Schon alleine deshalb nicht, weil es uns nicht interessiert hat, irgendwo anders zu sein als bei und mit uns selbst zu Hause.


Am Vorabend war ich etwa um 1:00 Uhr schlafen gegangen. Meine Frau war schon lange entschlummert und würde sich am nächsten Morgen sicherlich wieder bei mir beschweren, dass ich nicht rechtzeitig ins Bett gekommen war.

Mein Wecker tat seinen Dienst um 5:00 Uhr früh. Auch jetzt konnte ich meiner Frau nicht zu Diensten sein, weil sie noch weiter schlafen wollte. Ich verließ das Bett, und nach dem Duschen begann ich die Küchenleute zu wecken. Für sie begann der Tag eine Stunde vor dem allgemeinen Aufstehen. Sie würden sich nach dem Mittagessen hinlegen können. Der Frühstücksplan war täglich ziemlich gleich, sodass keine großen organisatorischen Herausforderungen zu tätigen waren; bloß ein neues Mitglied musste eingewiesen werden. Das wurde von der jeweiligen Arbeitsgruppe selbst organisiert.
Während das Frühstück vorbereitet wurde — während des Sommers wurden zeitweise bis zu 700 Menschen 3x täglich verköstigt — ging ich den leicht ansteigenden Weg zum Hügel hoch, wo der Schüttkasten stand. Die Sonne kam mir entgegen und es wurde langsam wärmer.

Ich ging in den zweiten Stock, wo ein großer und mehrere kleinere Räume und auch ein Klavier. auf mich warteten. Ich begann zu spielen, wobei ich die Wettervorschau für den heutigen Tag laut vorsang um die Menschen auf eine erfreuliche Weise langsam zu wecken.

Auf dem Friedrichshof konnte fast jeder zumindest ein bisschen Klavierspielen. Es war sehr beliebt, man konnte nach kurzer Übung etwas Flottes hören lassen und selbst dazu singen. Sogar unsere Kinder klimperten und tanzten dazu mit Begeisterung.

Langsam kamen die ersten Menschen zum Vorschein, da es Sommer war, vorwiegend Nackte. Aus einigen Zimmern konnte man hören, dass Sex am Morgen bei uns gerne gelebt wurde. Mit schlechtem Gewissen dachte ich an meine Nachtgefährtin, die mich bis jetzt noch nicht gesehen und gespürt hatte und ich machte mich auf den Weg zurück ins untere Haus, wo sie wahrscheinlich schon auf mich wartete.

Ein neuer Tag auf dem Friedrichshof hatte begonnen.

ENDE DES TEILS 1







Samstag, 2. Februar 2019

Sind Steuerberater heutzutage noch erforderlich?

Vorneweg: ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit Steuerberatern. Und alle Geschichten, die ich hier erzähle sind persönliche Erlebnisberichte, also nicht angreif- und klagbar. Und das kann ich auch beweisen; sie sind bei teilweiser Beteiligung anderer Menschen passiert oder andernfalls ausreichend dokumentiert.

Ich frage mich immer wieder, was ist los mit diesem Berufsstand: Innerhalb der letzten ca 12 Jahre habe ich, aus persönlichen und aus beruflichen vermeintlichen Erfordernissen heraus, 8 oder 9 «Steuerberater» ausprobiert, stets hoffend, diese würden mir (als eigener Unternehmer) oder der von mir vertretenen Organisation (als Organ) das stets drohende Damoklesschwert einer Steuerprüfung wegzaubern können.

Dabei: Was ist so fürchterlich an einer Steuerprüfung? Das Bild des Finanz-Bluthundes, der nur darauf aus ist den Steuerpflichtigen zu zerfleischen, das stimmt einfach nicht. Ich habe seit fast 50 Jahren selbständigen Unternehmertums mit diesen Menschen zu tun und ich habe nur gute Erfahrungen gemacht: Finanzamtsbedienstete, Vollzugsorgane, «Exekutoren» (welche Wörter haben wir für diese Leute?) haben überwiegend mit Menschen zu tun, die sie als Feinde sehen und die es gilt, so gut wie möglich anzulügen.

Trotzdem sind alle, mit denen ich zu tun hatte und habe (und das sind und waren nicht gerade wenige!), stets freundlich, entgegenkommend, konziliant, verständnisvoll und verhandlungsbereit. Und das ist nicht nur meine Meinung alleine, die meisten meiner Geschäftspartner sehen das ebenso. Ich bin nicht sicher, ob ich ihre Situationen auch nur annähernd so gut hin bekäme.

Auf der anderen Seite habe ich seit mehr als 12 Jahren mit «Steuerberatern» zu tun, denjenigen Menschen, die uns vor den «Bluthunden» des Finanzamts beschützen sollen. Eine Steuerberaterin erklärte mir, was ich von ihr wolle, darin sei sie nicht ausgebildet (die Behandlung von unternehmerisch tätigen Vereinen), sie brauche dafür eine Zusatzausbildung und sie könne erst dann mit der Betreuung meiner Angelegenheiten beginnen, wenn ich zugestimmt hätte, diese Ausbildung zu bezahlen (allen Ernstes!), ein anderer kann nicht zwischen den Bestimmungen für Vereine und GmbHs unterscheiden, wieder ein anderer (wurde mir persönlich empfohlen) hat mehr als 4 Monate einer überfälligen Buchhaltung gar nichts gemacht, wir haben die Ordner genau so wieder abgeholt, wie wir sie zuvor hingestellt hatten. Wieder eine andere übernahm uns selbst und mehrere unserer Mitgliedsbetriebe zur Betreuung. Nach Monaten bereits laufender Zusammenarbeiten erhielten wir alle, insgesamt 6 Betriebe, ein Mail, dass sie ab sofort (gesetzeswidrig!) nicht mehr für uns tätig sein wolle.

Ohne die werte Leserschaft meines BLOGs langweilen zu wollen stelle ich die Frage: Wozu soll es erforderlich sein, dass wir jeder einen Steuerberater zu brauchen glauben (ist nicht Vorschrift!), Kleinstunternehmen, die wir sind? Es gibt nichts, worin wir zu beraten wären; etliche von uns machen weniger als 1.500 € Umsatz /Monat, was soll da beraten werden? Noch dazu aus solcher Inkompetenz und ignoranten Haltung heraus? Ich sehe ein, dass es bei hochkomplexen Firmenverschachtelungen, die auch vielleicht über mehrere Kontinente reichen, einer — hochkompetenten! — Beratung bedarf, aber bei uns, den ca 200.000 Kleinstbetrieben in Österreich? Wo wir noch dazu meistens unsere Buchhaltung selbst auf mittlerweile sehr ausgefeilter Software machen, die manchmal auch schon mit KI operiert (die die Natürliche Intelligenz mancher Fachleute wahrscheinlich deutlich zu übertreffen vermag).

Die oben erwähnten, ach so bösen Finanzbediensteten sind zur Information und Hilfestellung dem Steuerpflichtigen gegenüber gesetzlich verpflichtet und tun das meistens sehr gerne und immer gratis.

Ich kann daher nur dafür plädieren: Vergiss den Steuerberater, wende Dich gleich an den für Dich zuständigen Steuerreferenten beim Finanzamt und stelle ein wohlwollendes Verhältnis zu ihm her, Achte ihn für seine Kompetenz (die er zweifelsfrei hat) und bedanke Dich für seine Unterstützung, Geduld und Freundlichkeit.

Diese Wertschätzung kommt mit großer Wahrscheinlich sehr viel passender dort an, wo sie zutreffend ist, und das ist nach meiner Erfahrung eher viel seltener (und viel teurer) beim Steuerberater.

Oder werde Mitglied bei uns, dann hast Du die Beratungsleistungen imrahmen Deiner Mitgliedschaft bei uns gratis.

http://unternehmensvereine.eu
Wir betreuen seit 2015 mehr als 100 Mitglieder in ganz Österreich aus allen Branchen!

Samstag, 8. Dezember 2018

Wendewörter und neue Grammatik

Praktisch die gesamte relevante Welt teilt eine Lebenseinstellung und sieht sie wie ein  Naturgesetz, obwohl nichts in der Natur — außer dem erwachsenen Menschen — sich so verhält:

Unser Wertesystem, unsere Meinung über das Zusammenkommen von Menschen und natürlich die Sprache, die Literatur, die Kunstformen, ja unsere Haltung dem ganzen Universum gegenüber haben sich während dieser Jahrtausende gemäß diesem Paradigma geformt:

Um etwas zu bekommen muss man etwas geben (?)

Dabei genügt ein kurzer Blick in jedwede Richtung, dass wir alles bekommen und dafür nichts zu geben brauchen: Alles ist bereits da und war es lange schon vor unserer Zeit.

So wie jedes neue Lebewesen in die Welt fällt und sie vermehrt, wird, was schon war, reicher und voller, für die nächsten, die kommen.

Siehe auch das wundervolle Gedicht: «Die Fülle» [hier klicken] 

RUF und GUTARBEIT

Je mehr wir den UBUNTU.wirtschaftsraum weiterentwickeln ergibt sich laufend die Erfordernis, neue Begriffe und neue Wörter mit neuen Bedeutungen zu erfinden. Durch jahrtausendelange einseitig geprägte Verwendungen ist es heutzutage kaum möglich, Wörter zu benutzen, die nichts mit Kaufen, Eigentum, Handel, Geld, Schulden, Finanz und Tausend Gleichartigem zu tun haben.

Durch die Erfindung des Wirtschaftens (endlich ein Wort, das nichts mit Geld zu tun hat!) OHNE GELD mussten wir Worte für die Vorgänge dabei finden. Wir nennen nun einen solchen Vorgang einen «RUF» (= das Geben und Nehmen von Waren oder Leistungen) mit dieser Wortfamilie:
  • ausrufen ... etwas anbieten
  • abrufen ... etwas annehmen, übernehmen, in Besitz übernehmen
  • hinrufen ... liefern
  • wegrufen ... an einen anderen Besitzer (ab)geben
Da es in einer Wirtschaft außer Waren und Leistungen (erfolgen von Lieferanten zu Konsumenten) auch Arbeiten gibt, die unabhängig von Rufen zu machen sind (zB Verwaltungs-, Organisations-, Gemeinschaftsarbeiten) hat sich nunmehr die Erfordernis ergeben, auch solche Vorgänge OHNE BEZAHLUNG neu zu benennen (das gebräuchliche Wort «ehrenamtlich» hat für mich einen hintergründig abwertenden uns ausgrenzenden Beiton).

Dafür haben wir «GUTARBEIT» gefunden, zur Wortherkunft siehe DUDEN Herkunftswörterbuch:

Und zum Begriff der Arbeit (viele Menschen mögen das Wort ja nicht so gerne 😉:
Den sittlichen Wert der Arbeit als Beruf des Menschen in der Welt hat Luther mit seiner Lehre zum allgemeinen Priestertum ausgeprägt. Er folgte dabei Ansätzen zu einer Wertung der Arbeit, wie sie sich in der Ethik des Rittertums und der mittelalterlichen Mystik finden. Dadurch verlor das Wort «Arbeit» weitgehend den heransetzenden Sinn «unwürdige, mühselige Tätigkeit». Es bezeichnete nun die zweckmäßige Beschäftigung und das berufliche Tätigsein des Menschen.
Einige grammatische Formen dazu sind:
ich gutarbeite
du gutarbeitest
er/sie/es gutarbeitet
wir gutarbeiten
ihr gutarbeitet
sie gutarbeiten

ich habe gutarbeitet
ich werde gutarbeiten
du hattest gutarbeitet
wir haben gutarbeitet gehabt

gutarbeitend
gegutarbeitet habend

gut, besser, am besten gutarbeitend

Was für ein Abenteuer!


Samstag, 20. Oktober 2018

UBUNTU goes public



Am vergangenen Sonntag ist die erste Mitgliederversammlung des Vereins UBUNTU.EARTH zu Ende gegangen. Ein voller Erfolg mit vielen Teilnehmern. 2 Tage geballte Informationen über die Entwicklung von UBUNTU und die bisher gegründeten 100 Unternehmensvereine mit ihren mehr als 3000 Mitgliedern. Visionär und Gründer Wolfgang Biebel betonte klar die Vorteile von Unternehmensvereinen für Unternehmer, Selbständige, Landwirte und auch Privatpersonen.

Das war der Beginn einer Pressemeldung vom 19.10. Hier kann man die ganze Meldung nachlesen.

Eine Woche vorher hatte bereits die Dow Jones News diese Meldung als Ankündigung verlautbart: https://goo.gl/4Wo6F1.
Beides erregte länderübergreifend große Aufmerksamkeit. Möglich wurde das durch die professionelle Unterstützung vonseiten unseres Pressetherapeuten und PR-Beraters Alois Gmeiner. Er bietet allen Unternehmern von UBUNTU eine kostenfreie Marketing-Analyse mit seinem «GRATIS Online Werbecheck»
Ich kann jedenfalls empfehlen, davon Gebrauch zu machen. Der Werbetherapeut gibt uns wirklich gute Marketing-, Werbe- und PR-Tipps für´s Geschäft.

Donnerstag, 20. September 2018

Alle sagen es, also muss es stimmen

Ich bin der Meinung, wir sollten beginnen, einen oder mehrere PR-Artikel über unsere Arbeit geschrieben und international platziert zu bekommen. Über die Gemeinwohlökonomie und das Grundeinkommen tauchen immer wieder irgendwo Artikel auf, ebenso über Tauschkreise, oft negativer Art.

Was wir tun (und es bereits tun!) könnte, wenn es allgemein angewandt würde,
  • ALLE Finanz- und Wirtschaftsprobleme der gesamten Menschheit auflösen, sofort;
  • durch den Wegfall von Arbeitsleistung, die jetzt für Geld aufgewendet wird, mindestens die dreifache Freizeit entstehen für alle Menschen, höchstwahrscheinlich mehr;
  • ALLE Eigentumsstrafdelikte automatisch verschwinden lassen, weltweit;
  • das Töten und Vernichten von Mitwelt sofort obsolet machen;
  • und vieles mehr!
Das übertrifft die Gemeinwohlökonomie (ich war bei ihrem Aufbau maßgeblich dabei, wie bei vielen anderen) sowie etliche andere Reparaturbestrebungen bei weitem.

Mir ist bewusst, dass das alles höchst unglaubwürdig und phantasterisch klingt: Wolfgang Biebel hat eine Lösung für Menschheitsprobleme gefunden, die es seit 8.000 Jahren gibt? Völlig unglaubwürdig!

Jedoch: wenn man die Perspektive kurz ändert, kann man sehen, dass die gesamte andere Natur genau nach diesen Methoden funktioniert, sehr viel länger schon als der Mensch. Die 8.000 Jahre lang währenden Probleme, die uns weltweit so großes Kopfzerbrechen verursachen, haben wir selbst verursacht mit etwas, was es ohne uns gar nicht gäbe. Daher können wir selbst es auch sofort korrigieren. Unsere Probleme sind keine Naturgesetze sondern, im Gegenteil, richten sich gegen Naturgesetze — was genau die heutigen Probleme hervorruft.

Ich möchte auch gar nicht die Heilsbotschaft hinaus posaunen. Was ich erreichen möchte ist ein Auftauchen eines neuen Ansatzes in der öffentlichen Diskussion. Ich und meine Experten stellen uns gerne jederzeit jeder öffentlichen Befragung, Hinterfragung, Diskussion, Meinungsforum, was auch immer. Ich möchte, dass die Wahrnehmung des heutigen Systems als Naturgesetz, als «natürlich», als alternativlos, relativiert wird in den Köpfen der Menschen. Ich möchte, dass man beginnen kann / darf / muss, den für jeden offensichtlichen Widerspruch zwischen dem Glauben, das alles sei natürlich, während es gleichzeitig die Natur zerstört (und zuallererst uns selbst), mit der einzig möglichen Antwort zu lösen: Nein, unser System ist selbst unnatürlich, beruht auf einem Irrtum und kann SOFORT beendet werden (und dafür gibt es bereits etliche funktionierende Beispiele aus der näheren und weiteren Geschichte).
Da ich weiß, dass für Menschen nicht die Realität (was soll das sein?), sondern ihr eigenes Bild davon / darüber maßgeblich ist (Walter Lippmann: «...das Interesse des Gemeinwesens sich der öffentlichen Meinung völlig entzieht...»), muss, nach Lippmann (https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Lippmann), dafür gesorgt werden, dass diese eigenen Bilder den Interessen des Gemeinwesens zuträglich ist. (Eine) solche Bildkonstruktion(en) zu fördern oder zu behindern, obliegt in erster Linie der Journaille (den «gatekeepers», sie entscheiden: Was wird der Öffentlichkeit vorenthalten, was wird weiterbefördert? Dazu nochmal Lippmann: «Jede Zeitung ist, wenn sie den Leser erreicht, das Ergebnis einer ganzen Serie von Selektionen …» Indem die Auswahlregeln der gleichgeschalteten Journalisten weitgehend übereinstimmen, kommt so eine Konsonanz der Berichterstattung zustande, die auf das Publikum wie eine Bestätigung wirkt (alle sagen es, also muss es stimmen) und eine Stereotypen-gestützte Pseudoumwelt (Stereotypen: «verfestigte, schematische, objektiv weitgehend unrichtige kognitive Formeln, die zentral entscheidungserleichternde Funktion in Prozessen der Um- und Mitweltbewältigung haben») in den Köpfen des Publikums installiert).

Wieso kommen unsere Bilder nirgendwo vor?

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